Karrierebremse Bart?

Lange Zeit waren Bärte im Büro verpönt. Ihre Träger galten als schmutzig, ungepflegt und faul. Jeder Mann der jung, dynamisch und gepflegt wirken wollte, tauchte glatt rasiert zur Arbeit auf und in der Führungsetage waren erst recht keine Bärte aufzufinden. Seit einiger Zeit jedoch feiert der Bart ein enormes Comeback und hat inzwischen auch in der Geschäftswelt Einzug gehalten. Er gilt als lässig, männlich und wird wieder kunstvoll rasiert, getrimmt, gezwirbelt, geflochten, gefärbt und sogar parfümiert. Aber wie weit wird der Bart im Job tatsächlich akzeptiert? Wir beleuchten das Thema im folgenden Artikel etwas näher.

 

Stark abhängig von Branche und Firmenmentalität

Allgemein betrachtet, ist der Bart im Büro definitiv kein Tabu mehr – solange er gepflegt ist, versteht sich! Davon abgesehen sollte man trotzdem einige Faktoren in Betracht ziehen, z.B. könnte man in konservativen Branchen und bei älteren Chefs, die an verstaubten Idealen festhalten, auf Missachtung stoßen. Arbeiten Sie z.B. bei einer Investment Bank oder einer renommierten Anwaltskanzlei, dann sollten Sie eventuell auf den Bart verzichten. Da hilft nur eine ehrliche Analyse Ihres Arbeitsumfelds. Stellen Sie sich die folgenden Fragen: Wie konservativ sind unsere Kunden? Ist mein Chef von der alten Schule? Gibt es andere Bartträger in Führungspositionen? Doch verzagt nicht, Bartträger. In den meisten anderen Branchen und Berufen wird der Bart nämlich längst toleriert.

 

Welche Bartfrisur ist angebracht?

Wie bereits erwähnt, ist Bartpflege das A und O beim karrieretauglichen Bart. Ein definierter Bart der regelmäßig gestutzt wird, ist zu empfehlen. Hierbei bietet sich ein Dreitagebart, eine Schifferkrause oder ein dezenter Schnurrbart an. Im Beruf gilt, weniger ist mehr. Ein gut getrimmter und gepflegter Vollbart ist zwar nicht unbedingt tabu, jedoch sollte man von allzu ausgefallenen Bartfrisuren à la Färben, Zwirbeln und Kotletten Abstand nehmen, zumindest wenn man im Büro sitzt. Es mag andere kreative oder handwerkliche Berufe geben, bei denen Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Auch hier gilt es, das Umfeld richtig abzuschätzen. Fragen Sie ggf. Kollegen oder Ihren Vorgesetzten.

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